Morgen geht es für zwei Wochen mit dem Fahrrad in die Schweiz. Ich freu mich sehr. Meine Todo-Liste ist noch ziemlich voll und Zeit ist knapp. Ein Punkt auf meiner Todo-Liste ist das Schreiben meines ersten deutschen Blog-Eintrags. Ein klassisches Priorisierungsproblem.

Vor einiger Zeit habe ich meine Priorisierungsmethodik verändert. Ich setze mir für die Abarbeitung von Todos feste Deadlines, eine sogenannte Time-Box. Diese Deadlines will ich nicht reißen. Was ich in der vorgegebenen Zeit fertig habe, dass ist dann fertig. Schöner und mehr geht immer. Aber steigert das wirklich den Wert/Nutzen? Genauso wie dieser Blogeintrag, ich habe mir genau 10 Minuten gesetzt. Nach 9 Minuten lese ich ihn einmal durch und werde ihn dann veröffentlichen. 10 Minuten muss genug sein um einen Gedanken zu formulieren.

Diese Priorisierungsregel funktioniert auch im Projektmanagement sehr gut. Anstatt der klassischen Denke “mit genug Zeit und Geld ist alles möglich” ist hier die Denke “mit limitiertem Geld und Zeit ist etwas möglich”. Das ist ein kleiner Unterschied mit großer Wirkung. Am Ende bekommt man vom Wesentlichen mehr geschafft.

Irgendwas geht immer und wenn man beim Wichtigen anfängt ist “irgendwas” meist schon ganz viel.

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2 Responses to Irgendwas geht immer

  1. Henner says:

    in 10 minuten ein blogeintrag. hut ab!

  2. Alex says:

    schön! (mit dieser einstellung kam ich durch´s studium – und die diss klappt so auch ganz gut 🙂

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