Die Mitarbeiter im Unternehmen sind zunehmend DER wichtige Erfolgsfaktor. Ja, schon klar, einer dieser lahmen Einleitungssätze. Aber ich glaube fest dran und das nicht nur weil ich bei Kienbaum gearbeitet habe oder mein eigenes Unternehmen im HR-Bereich gegründet habe.

Wenn die These stimmt, dass wir eine Wissensgesellschaft sind bzw. werden (wovon ich fest ausgehe), dann wird der einzelne Mensch  immer wichtiger. Im Industriezeitalter konnte der Fließbandarbeiter i.d.R. sehr unkompliziert durch einen anderen ersetzt werden. Bei einfachen Dateneingabe-Tätigkeiten mag dies auch noch in der Wissensgesellschaft zutreffen. Aber auch diese Jobs werden nach und nach verschwinden.

Zumindest in Branchen wie der Online-Branche, die sich schnell wandeln und daher auf kontinuierliche Innovationen angewiesen sind, werden überproportional Tätigkeiten gebraucht, die Kreativität, Flexibilität, analytische Fähigkeiten, Urteilsvermögen etc. erfordern. In diesen Tätigkeiten ist der Mensch keine beliebig austauschbare “Ressource” mehr. Zumindest nicht kostengünstig und unkompliziert.

Schon heute ist für Unternehmen (aus der Online-Branche) eine der größten Herausforderung die richtigen Mitarbeiter zu gewinnen bzw. sie im Unternehmen zu halten. Und es wird in den nächsten Jahren bestimmt nicht einfacher werden.

Beim HackerNews Meetup im Oktober 2011 habe ich zu Führung und Unternehmenskultur (in Startups) eine Präsentation gehalten und sie “How Pirates treat People” genannt. Hier gibt’s ein paar Ideen wie Mitarbeiter langfristig motiviert werden können und wie eine zum Team passende Unternehmenskultur entwickelt und gelebt werden kann.

View more PowerPoint from Manuel Koelman
Ich freue mich über Euer Feedback und Eure Kommentare.

Ich habe schon über die “ganz oder gar nicht” Mentalität geschrieben. Dazu möchte ich ergänzen: Wenn es um Einsatz und Committment geht, bin ich ein großer Freund der “ganz oder gar nicht” Mentalität. Nicht aber bei Produkt oder Software-Entwicklung. Da präferiere ich die “etwas ist besser als gar nichts” Sicht. “Etwas” im Sinne des Umfanges, nicht der Qualität.

“Ganz” impliziert Vollständigkeit. In Software-Projekten ist Vollständigkeit (meist) nicht nötig, um einen mehr als ausreichenden Nutzen zu bieten. Im Gegenteil, ab einem bestimmten Punkt nimmt der Nutzen von Software mit zunehmender Anzahl an Funktionen ab.

Daher glaube ich, dass Produktmanager Diktatoren sein sollten. Das bedeutet, dass sie die Verantwortung und die Entscheidungshoheit für das Produkt (alleine) tragen müssen.  Das ist nicht immer einfach, denn der Vertrieb will noch jene Funktionalität, die Geschäftsführung eine andere und der Community-Manager braucht auch noch eine.

Deshalb sage ich: Produktmanager an die Macht! Wenn wieder neue “wäre doch toll, wenn die Software das könnte”-Features ausgedacht werden, lieber häufiger NEIN sagen. Weniger ist oft mehr. Wie in diesem Blog-Beitrag.

Am 17. März findet der Hitmeister E-Commerce Day im Rheinenergie-Stadion in Köln statt. Meine neueste Unternehmung getContext – eine Managementberatung im Bereich E-Commerce, E-Business und Information Management – verlost 2 Karten.

Mitmachen kann jeder. Folgendes ist zu tun:

  1. Fan auf der getContext Fanpage werden (“Like”/”Gefällt mir” klicken)
  2. Einen kurzen Kommentar auf der Fanpage hinterlassen: “Ich will zum Hitmeister E-Commerce Day, weil…”
  3. Extra-Bonus: Interessante Präsentation/Video/Blog-Beitrag/Seite zu einem e-commerce-nahen Thema auf der Fanpage verlinken

Unter allen Beiträgen werden die Tickets am 6. März 2012 verlost. Dabei gibt das posten/verlinken von interessantem Inhalt einen zusätzlichen Eintrag (pro Person) in den Lostopf und somit die doppelte Gewinnchance.

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg.

PS: Ich werde auch auf dem Hitmeister E-Commerce Day sein. Wer Lust hat sich mit mir zu treffen schreibt mir einfach eine kurze Mail. Ick freu mir.

Tagged with:
 

Meine produktivsten Arbeitszeiten sind abends, wenn ich alleine im Büro sitze. Ich habe lange gedacht, dass es an meinem Bio-Rythmus liegt. Sicherlich kann das einen Einfluss haben, allerdings bin ich auch an Wochenenden sehr produktiv.

Erst als ich mich mit dem “state of flow” beschäftigt habe, ist mir klar geworden was mich produktiv bzw. unproduktiv macht. Obwohl der “state of flow” eigentlich nicht für das tägliche Tun gedacht war, kann man während der Arbeit durchaus etwas vergleichbares erleben.

Wer so etwas schon mal erlebt hat, der weiß, dass es einige Zeit braucht bis man in diesen “Fluss” eintritt. Ein normaler Arbeitstag ist in der Regel gefüllt mit Unterbrechungen: Meetings, Fragen von Kollegen, ein klingelndes Telefon. Da ist es schwierig in den “Fluss” zu kommen.

Es braucht aber auch eine kurze Zeit um wieder rauszukommen. Wird man also im “Fluss” mit einer Frage unterbrochen so – so geht’s mir zumindest – muss der Frager die Frage häufig nochmal wiederholen. Man verliert also beim Ausstieg und beim darauffolgenden “Wiedereinstieg” wertvolle Zeit.

Wenn dann noch ein kleiner Small-Talk dazu kommt – weil es ja gerade so schön ist – dann gehen schon mal schnell 30 Minuten drauf. Und die verbleibenden 15 Minuten bis zum Meeting kann man auch nicht mehr produktiv nutzen… dann checke ich jetzt nochmal eben Mails und Facebook.

Es gibt einen zentralen Hebel um Unternehmen produktiver zu machen: Unterbrechungen am Arbeitsplatz reduzieren. Zu konkreten Ideen schreibe ich in einem gesonderten Beitrag was.

Tagged with:
 

Die Neuauflage des European Pirate Summit 2012 (Disclaimer: Ich bin Mitorganisator) findet am 10. und 11. September statt. Damit geht für mich die “Pirate Season” los. Ein halbes Jahr Vorfreude. Ich bin mir sicher auch dieses Jahr wird es wieder legendär.

Der Summit richtet sich an Entrepreneure, die sich von dem “Manifest” von Michael Arrington “Are you a pirate?” angesprochen fühlen. Schon 2011 waren viele internationale Teilnehmer auf dem Event, es gab eine Reihe namhafter Speaker, die Location war einzigartig und das Feedback der Teilnehmer sehr positiv. Deutsche Startups hat den Pirate Summit sogar zur Veranstaltung des Jahres gewählt.

Wen das noch nicht überzeugt, hier ein paar Eindrücke von letztem Jahr.

 

Tagged with:
 

Fortschritt ist großartig. Ich behaupte sogar, dass Fortschritt zu einem großen Teil zum gesellschaftlichen Glück bzw. zumindest Wohlstand beiträgt.

Dabei glaube ich, dass der große Fortschritt durch Taten und nicht durch Reden passiert. Ein Hemmnis für Fortschritt ist häufig die “ganz oder gar nicht” Mentalität.

Eine typische “ganz oder gar nicht” Aussage ist: “Die Idee ist super. Wir müssten aber erst eine umfangreiche Marktanalyse machen. Dafür fehlen uns Geld und Zeit. Deswegen machen wir es jetzt gar nicht.”

Besser als die “ganz oder gar nicht” Mentalität ist in den meisten Fällen die “etwas ist besser als nichts” Sicht. Damit meine ich “etwas” im Sinne des Umfanges, nicht der Qualität.

Anstatt einer Marktanalyse reicht es häufig schon mit 3-5 Leuten zu sprechen, um ein Gefühl für die Anforderungen zu bekommen. Toller Nebeneffekt ist, dass die Planungs-/Analysephase verkürzt wird und es direkt an die Umsetzung geht. Fortschritt eben.

“Ganz oder gar nicht” Projekte scheitern meist aufgrund von Perfektionismus, Angst vor dem Versagen oder fehlenden Ressourcen. Insbesondere in Ressourcenengpässen liegt aber eine große Chance.

Engpässe fördern immer kreative Lösungen. Die sind nicht nur effizienter in der Umsetzung, sondern häufig auch effektiver. Und somit fortschrittlich.

Im April findet das Balkan Venture Forum statt. Es ist eine Konferenz für Entrepreneure, Investoren und das Startup-Öko-System des Balkans. Der Balkan und Ost-Europa insgesamt sind spannende Märkte, weil sich noch so viel im Aufbruch befindet.

Auf dem Forum wird es auch Startup-Pitches geben (es ist ja ein Venture-Forum). Aleksandar Tasev, der Organisator des Events, hat zur Vorbereitung ein “Investor Readiness Training” angeboten. Dabei konnten interessierte Startups bzw. Entrepreneure Präsentationen zu Themen wie “How to pitch?”, “Generating Business model and Business planning” oder “Legal issues in startups and VC”.

Auch ich durfte eine Präsentation halten, die ich schamlos “How Pirates build Products” genannt habe. Dabei geht es um die Basics der Lean Startup Methode, die entscheidend von Eric Ries und Steve Blank geprägt wurden. Die Präsentation habe ich auch auf Slideshare hochgeladen.

Übrigens sind rund 40 Teilnehmer dem Aufruf gefolgt und in das Messezentrum nach Skopje gekommen. Ich habe es nicht nach Mazedonien geschafft, sondern habe die Präsentation über Skype gehalten. Im April werde ich aber wahrscheinlich auf dem Balkan Venture Forum in Skopje sein.
 

Am Dienstag, den 20. September, haben wir den ersten European Pirate Summit in Köln “zelebriert”. Der Pirate Summit ist eine Konferenz für Entrepreneure und hat nichts mit der Piratenpartei zu tun. Die Namens-Idee geht zurück auf den mittlerweile legendären Artikel von Mike Arrington “Are you a pirate“.

Auf der Konferenz war unter anderem auch Martin Bryant – European Editor von The Next Web – der mich zu der Idee, den Hintergründen, der PR-Strategie und der einzigartigen Location befragt hat. Meine Antworten gibt’s im Video.

Vor ein paar Tagen ist mir eine Vorab-Kopie von Michael Feuers Buch The Benevolent Dictator: Empower Your Employees, Build Your Business, and Outwit the Competition ins Haus geflattert. Ich habe eine Zugfahrt am Wochenende genutzt um das Buch zu lesen. Hier ein paar Eindrücke.

Wer ist Michael Feuer?

Michael Feuer kannte ich vorher gar nicht. Einen Eindruck bekommt man aber schon in den ersten Kapiteln. Laut Eigenbeschreibung hat Michael Feuer 1988 zusammen mit einem Partner und $20.000 eigenem Kapital OfficeMax gegründet. OfficeMax ist eine Kette für Büromaterialien. In 16 Jahren hat er sie zu einem “Imperium”  mit knapp 1.000 Filialen und einen Jahresumsatz von ca. 5 Milliarden Dollar ausgebaut. Im Jahr 2003 konnte er OfficeMax für fast 1,5 Milliarden Dollar verkaufen.

Nach einigen Jahren Beratung und anderen Tätigkeiten hat er in 2010 Max-Wellness gegründet. Ziel ist es einen neuartigen Wellness-Tempel aufzubauen. Mit seinem Buch “The Benevolent Dictator” will er sein unternehmerisches Wissen weiter geben.

Die Struktur von “The benevolent dictator”

Das Buch ist in die vier Phasen: “Start-up”, “Build out and put the idea to the test”, “Constant Reinvention” und “The Payday” gegliedert. Typische Phasen eines erfolgreichen Start-ups also. Jede Phase enthält verschiedene Kapitel bzw. “Lesson”. Insgesamt sind es 40. Bei den Lektionen geht es Tipps zu Funding, Recruiting, Motivation von Mitarbeitern, Produktivität, Selbst-Management, Wachstum, Exit-Strategien etc. Eigentlich alles was das Unternehmertum begehrt.

Unter den Lektionen sind Titel dabei wie: “You can’t live with ’em – How to manage prima donnas, employees who think “it’s not their job”, and the perfectionists” oder “Don’t open the doors until the start-up passes the smell test – and don’t be afraid to call time-out just to be sure”. Eigentlich ganz interessant also.

Der Stil

Das Buch ist generell einfach lesbar geschrieben. Kurze prägnante Sätze und “normale” Sprache. Das gefällt mir. Die “Stories” und Anekdoten rund um OfficeMax und MaxWellness, die vor allem zu Anfang des Buches beschrieben sind, wirken auflockernd. In der Mitte des Buches wird es etwas dröger. Das liest sich zwar manchmal schneller und kommt direkt zum Punkt, bleibt aber nicht so anschaulich “hängen”. Beim Ende mit der Beschreibung des erfolgreichen IPO wird es wieder etwas emotionaler und es wird deutlich, dass Michael Feuer sichtlich stolz auf sich ist.

Die Lektionen wirken teilweise etwas lieblos aneinander gereiht. Das mag daran liegen, dass jede Lektion auch für sich alleine stehen soll. Ich glaube aber nicht, dass jemand ein solches Buch immer wieder als Ratgeber nutzt. Dafür bietet es zuwenig “Spezialwissen” (was ich auch nicht erwarte).

Was nervt: Einige der Aussagen im Buch kommen immer wieder vor. Teilweise nutzt Michael Feuer dabei auch identisches Wording bzw. Anekdoten. Ich hatte eine Vorabversion, diese Schönheitsfehler sind vielleicht in der Endfassung behoben.

Die Inhalte

Michael Feuer ist überzeugt, dass ein Unternehmer ein “wohlwollender Diktator” sein sollte. Dies wird im gesamten Buch deutlich. Sein Management-Stil ist provokant gesagt (in vielen Punkten) ein “My way or the highway”-Ansatz (auch wenn er das so nie bestätigen würde). Diskurs und gemeinsame Unternehmensgestaltung findet kaum statt. Arbeiten würde ich mit und bei ihm nicht gerne. Aber sein Stil und seine Methodiken waren sicher ökonomisch erfolgreich. Und – positiv formuliert – wissen bei ihm immer alle woran sie sind.

Für mich war inhaltlich nicht so viel Neues dabei. Sicher, einige Lektionen wie z.B. die Beschreibungen der Verhandlungstaktiken oder auch wie man Krisen übersteht (und z.B. Miete sparen kann) sind spannend. Außerdem gibt es auch eine Fülle konkreter Ideen und Tipps. Hier mal einige die herausstechen:

  • If you don’t ask you will never get. This applies to vendors, employees, and even bosses.
  • The word “no” is just a synonym for “maybe”. This realization led me to train my team to comprehend that the “no” you receive the first nine times is merely a disguised maybe – because the other guy is looking for a reason why not to proceed, or doesn’t understand what you’re asking. It’s only after the tenth time – when the other person hangs up on you or walks out of the room and slams the door – that “no” really means “no”.
  • You must always look at a new idea through the customer’s eyes – not just from an operator’s perspective.
  • The journey better be as much fun as the destination.
  • Always play by the “Mother Rule”: if you don’t want your mother to know you did something, don’t do it – because it is probably wrong.
  • Never fall in love with the underpinnings of your idea. Instead fall in love with the expected results that you might achieve. To put it more crudely, “Don’t drink you own bathwater.”
  • Know when enough is enough and it’s time to pull the plug on your project and pack it in.

Gut fand ich mal ein Buch zu lesen wo jemand Management-Techniken für den Handel beschreibt. Insbesondere die Bereiche über Führung, Kultur und HR sind auf andere Industrien – z.B. für Web-Startups – nicht so einfach übertragbar. Einen Programmierer muss man sicherlich anders steuern und motivieren als einen Kassierer im Geschäft. Aber genau dadurch wird wieder die Bedeutung des kontextabhängigen Führens (und Handelns im Allgemeinen) deutlich.

Das Fazit

The benevolent dictator ist ein ziemlich normales und durchschnittliches Buch über Entrepreneurship. Es will – natürlich – mehr sein; revolutionär mit neuen Einsichten. Diesem Anspruch wird es nicht gerecht.

Gut ist, dass mitunter sehr konkrete Tipps uns Tricks dabei sind. Die können für alle Unternehmer interessant sein. Für Unternehmer aus dem Handel sind vor allem die Steuerungsaspekte sehr konkret und sicherlich hilfreich. Insgesamt ist das Buch aber sowohl stilistisch als auch inhaltlich kein Meilenstein der Unternehmerliteratur, aber durchaus lesenswert.

Für mich habe ich wiedermal mitgenommen, dass Unternehmertum eine alte Kunst ist. Auch früher gab es schon erfolgreiche Unternehmer. Michael Feuer ist sicher kein “alter” Unternehmer, er verfolgt aber recht klassische Management-Methoden. Das ist gar nicht mal schlecht gemeint. Das Schöne ist, dass verschiedene Management-Stile zum Erfolg führen können.

Wer Interesse hat, hier geht’s zu Buch: The Benevolent Dictator: Empower Your Employees, Build Your Business, and Outwit the Competition

The people who successfully start independent businesses do it because we have no real choice in the matter. The voice in our heads won’t shut up until we discover if we’re right, if we can do it, if we can make something happen. This is an art, our art, and to leave it bottled up is a crime.

Seth Godin on the urge of starting a company

Tagged with:
 

When you’re not in your office on a regular basis you’re not showing leadership. You’re not setting the agenda. You’re not establishing culture, inspiring people or resolving conflicts. When you’re on the road all the time you’re not as productive. You reach diminishing marginal returns of the next person you met in relation to all that you’re sacrificing by not being in the office working.

If you’re a startup CEO – don’t kid yourself.  Get back to work. There’s a team in the office in need of your guidance.

– Mark Suster in seinem Blog Both Sides of the Table

 

Heute ist der letzte Tag der Internetwoche Köln. Ende Juni hatte Valentina Kerst die Initiative im Interview mit mir angedeutet.  Ich habe in den vergangenen Tagen nicht nur die DMEXCO, sondern auch verschiedene Veranstaltungen der Internetwoche besucht. Hier ist mein Fazit dazu:

Was haltet Ihr von der Internetwoche Köln? Was war gut, was muss noch besser werden?

Tagged with:
 

Konfliktsituationen auf inhaltlicher Ebene werden häufig als Konflikt auf Beziehungsebene misinterpretiert. Schnell kann daraus ein emotionaler und persönlicher Konflikt entstehen. Dabei kann mit etwas rhetorischem Geschick die Brisanz schon im Vorfeld aus Konversationen genommen werden die zu eskalieren drohen.

3 Tipps wie Konflikte im Vorfeld verhindert werden können:

  • Positiv antworten und für die Gedanken des Anderen bedanken. Dabei hilft es die Gedanken des Gegenübers zu bestätigen bevor die eigene Meinung geäußert wird. Das bedeutet nicht, dass der Argumentation zugestimmt werden muss.
  • Fragen anstatt Argumentieren hilft , um dem Gegenüber einen neuen Gedankenanstoß zu geben. So helfen z.B. Fragen wie “Was wäre wenn…?”, “Hast Du darüber nachgedacht, dass…?” oder “Könnte eine andere Möglichkeit sein, dass…?”
  • Argumente konkretisieren und anhand von persönlichen Erfahrungen durchspielen hilft ein gemeinsames Verständnis zu schaffen. Eventuell kann man daraus sogar eine gemeinsame Lösung ableiten, die besser ist als beide isolierten Meinungen.

Insgesamt geht es um eines der wichtigsten Grundlagen zwischenmenschlicher Kommunikation: Nicht nur der Inhalt ist wichtig, sondern der Ton macht die Musik. Dadurch wird Respekt vor dem Anderen und seinen Aussagen gezeigt. Fühlt sich der andere ernst genommen und verstanden, ist es viel einfacher die Diskussion auf der Inhaltsebene fortzuführen. Und dort tun Konflikte in der Regel weniger weh.

Jan Sessenhausen, Investmentmanager beim High-Tech-Gründerfonds, erklärt warum er gerne zum Likemind CGN kommt und wie er vom Likemind gehört hat.

Tagged with:
 

Schon im Juni hatte ich beim Likemind CGN die Gelegenheit mit Michael Keferstein von CaptchaAd zu sprechen. Dabei habe ich ihn nach den neuesten Entwicklungen gefragt. Nicht nur wurde CaptchaAd auf der “Global Entrepreneurship Competition” in Barcelona mit einem Preis ausgezeichnet, sie haben auch eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Was als nächste Schritte anstehen und warum er regelmäßig zum Likemind kommt verrät er auch noch…

PS: Diese Woche gibt es übrigens wieder ein Likemind. Infos gibt es auf der Facebook Gruppe zum Likemind Köln.

Follow

Get every new post delivered to your Inbox

Join other followers